Rasenameise (Tetramorium caespitum)

Aussehen der Rasenameise

Rasenameise
Abbildung 1: Eine Arbeiterin der Rasenameise

Die Rasenameise (Tetramorium caespitum) ist eine relativ kleine, dunkelbraun gefärbte Ameisenart. Die Arbeiterinnen werden nur 2 bis 3,5 mm lang. Männchen und Weibchen werden gut doppelt so groß. Die Art gehört in die Gruppe der sogenannten Knotenameisen. Bei diesen Ameisenarten sind der mittlere Körperabschnitt und der Hinterleib durch zwei sogenannte Stielchenglieder miteinander verbunden (siehe Abbildung 1).

Lebensweise der Rasenameise

In einer einzigen Kolonie können bis zu 80.000 Arbeiterinnen leben. Demgegenüber gibt es aber nur eine einzige Königin. In der Regel werden Erdnester an trockenen und sandigen Stellen angelegt. Häufig findet man die Nester unter Verbundpflastersteinen. Hier transportieren die Ameisen ständig Sand nach oben und schichten ihn zu kleinen Haufen auf. Die Tiere ernähren sich von Pflanzensamen und Honigtau. Männchen und Weibchen verlassen das Nest zwischen Anfang Juni und Anfang August zum Schwarmflug

Vorkommen der Rasenameise

Abbildung 2: Die Nester findet man oft unter Verbundpflastersteinen
Abbildung 2: Die Nester findet man oft unter Verbundpflastersteinen

Die Rasenameise ist in ganz Deutschland weit verbreitet. Die sehr anpassungsfähigen Ameisen sind typische Kulturfolger, die in Städten, Parks, Gärten, Wiesen und Ackerland vorkommen. Typischerweise findet man die Nester der Tiere in trockenem, sandigem Boden. Häufig sind die Kolonien der Rasenameise entlang von Wegrändern zu finden. Im Haus nisten die Tiere gewöhnlich nicht.

Wie kann man sich vor dem Befall durch die Rasenameise schützen?

Da es sich um eine einheimische Art handelt, die zudem sehr häufig ist, kann man es nicht verhindern, dass immer wieder einzelne Weibchen im Garten oder auf gepflasterten Wegen eine Kolonie gründen, die dann im Laufe der Jahre größer und größer wird.

Welche Probleme verursacht die Rasenameise?

Die Ameisen legen ihre Nester häufig unter Verbundsteinpflaster an. Dabei können sie Terrassen, Einfahrten und gepflasterte Wege unterhöhlen. Obwohl die Tiere einen Stachel haben, werden Menschen in der Regel nicht gestochen, da der Stachel die menschliche Haut nicht durchdringen kann.

Wie kann man die Rasenameise am besten bekämpfen?

Ameisen können mit Kontaktinsektiziden und Fraßködern bekämpft werden. Doch Laien können die verschiedenen Ameisenarten kaum auseinander halten. Hinsichtlich Schadpotenzial und sinnvollem Bekämpfungsverfahren gibt es zwischen den einzelnen Arten aber riesige Unterschiede. Als Schädlingsbekämpfungsunternehmen wissen wir, welche Produkte sich zur Bekämpfung der Rasenameise eignen. Wir sagen Ihnen darüber hinaus, ob es sich tatsächlich um Rasenameisen handelt und nicht möglicherweise um eine weitaus schädlichere, holzzerstörende Ameisenart.

© Text und Fotos: Dr. Martin Felke

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Fakten über die Schwarzgraue Wegameise

  • Ameisenkolonie

    in einer Kolonie der Rasenameisen können bis zu 80.000 Abeiterinnen leben

  • Schädling

    Die Rasenameisen legen ihre Nester häufig unter Pflastersteinen an und unterhöhlen so Terrassen, Einfahrten und gepflasterte Wege.

  • Gesundheit

    Der Stachel der Rasenameise kann die menschliche Haut nicht durchdringen.

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