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Wir sind anerkannter Ausbildungsbetrieb in der Schädlingsbekämpfung

Wer einen interessanten Ausbildungsplatz in einem zukunftsorientierten Gewerbe und einem dynamischen Betrieb sucht, der ist bei Kaiser Schädlingsbekämpfung genau richtig. Wir sind ein durch die IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb, bei dem Sie sowohl eine kaufmännische als auch eine staatlich anerkannte, handwerkliche Berufsausbildung absolvieren können. Während die Aufgaben und Kriterien für eine kaufmännische Ausbildung hinreichend bekannt sein dürften, ist dies bei der von uns angebotenen Berufsausbildung zum Schädlingsbekämpfer wohl eher nicht der Fall. Deshalb fassen wir hier den Rahmenplan zur Ausbildung in kurzer Form zusammen.

Das Image der Schädlingsbekämpfer/-innen ist in unserem Lande eher schlecht als recht – und das ganz zu Unrecht. Das liegt zum einen daran, dass die meisten unserer Mitmenschen nichts mit Schädlingsbekämpfern zu tun haben möchten, weil sie denken, Schädlingsbekämpfer/-innen kämen nur dann, wenn Mäuse auf dem Tisch tanzen oder Schaben sich über unsere Lebensmittel her machen. Das stimmt aber nur in wenigen Fällen und meist nur im privaten Bereich. Denn große Unternehmen und Konzerne und verantwortungsbewusste Betriebe in der Lebensmittelindustrie achten sehr genau darauf, dass sich erst gar keine Schädlinge ausbreiten. Verträge mit Dienstleistern aus der Schädlingsbekämpfung, die regelmäßige Begehungen abhalten und diese bis ins kleinste Detail dokumentieren, sind Standard. Zum anderen liegt es daran, dass viele glauben, Schädlinge bekämpfen könne jeder und der Schädlingsbekämpfer wühle im “Dreck” dunkler, unhygienischer Nischen. In Wirklichkeit aber handelt es sich um eine Arbeit, in der es mehr um fachliches Wissen und Kompetenz als um die zuvor genannten Eigenschaften geht. Denn in anderen Ländern wie beispielsweise den USA verfügt der Schädlingsbekämpfer über ein hohes Ansehen. Dort gehört es in Gaststätten und kleinen Geschäften zum guten Image, dass der Schädlingsbekämpfer ein- und ausgeht.

Die meisten glauben, die wenigsten wissen jedoch, was ein Schädlingsbekämpfer in seiner Ausbildung lernt und wie er seinen Beruf ausübt. Klar, dass wir als Schädlingsbekämpfer hier eine Lanze für diesen Beruf brechen. Aber wer einen vielseitigen und Abwechslungsreichen Beruf sucht, der ist bei uns gut aufgehoben.

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Ihr Know-how und Ihre Aufgaben als Schädlingsbekämpfer/-in

Gute Schädlingsbekämpfer/-innen stellen durch hohe Beratungskompetenz und entsprechender Kommunikationsfähigkeit den Kontakt zu Kunden und Kundinnen her. Dies dient auch dem Abbau von Vorbehalten und Ängsten gegenüber diesem Beruf. Eines der wesentlichen Aufgabengebiete liegt in der Informationsbeschaffung, der Qualitätssicherung, der Arbeitssicherheit, des Gesundheits- und Umweltschutzes insbesondere im Umgang mit Gefahrstoffen. Wichtig sind darüber hinaus die Fähigkeit zur Organisation von Arbeitsabläufen, zur Berücksichtigung von ökonomischen Faktoren sowie zur Fortbildungsbereitschaft.

Auf der Grundlage von Umfeld und örtlichen sowie betrieblichen Besonderheiten erfassen Schädlingsbekämpfer/-innen die Zugangsmöglichkeiten für Schädlinge, berücksichtigen betriebliche Abläufe bei der Auftragsplanung und erfragen besondere sicherheitstechnische und hygienische Standards. Daraus treffen sie verbindliche Vereinbarungen und Terminabsprachen.

  • Kundenbefragung zu Schädling, Befallsort, Zeitpunkt der ersten Sichtung Außen- und Innenbereich des Objektes
  • Öffnungszeiten und Zugangsmöglichkeiten
  • hygienische Besonderheiten im Lebensmittelbereich
  • technische Besonderheiten und Betriebsabläufe
  • zusätzliche persönliche Sicherheitsmaßnahmen
  • Dokumentationsunterlagen/selbsterstellte Handskizzen mit Maßangaben
  • Flächen- und Volumenberechnungen für die Bekämpfungsmaßnahme
  • EDV unterstützte und manuelle Terminplanung und Koordination

Die Arbeiten und Aufgaben der Schädlingsbekämpfer und Schädlingsbekämpferinnen

Dauerhafte Maßnahmen im Gesundheits- und Vorratsschutz in einem Lebensmittel in Verkehr bringenden Betrieb planen und durchführen

Als Schädlingsbekämpfer/-in planen Sie den Einsatz von Monitoring-Systemen und -Materialien sowie Schädlingsbekämpfungsmitteln und orientieren sich dabei an den Verhaltensmustern von Schädlingen in einem Lebensmittel in Verkehr bringenden Betrieb. Hierzu benutzen Sie vorgegebene Dokumentationen nach nationaler/internationaler Norm und persönlichen Arbeitsunterlagen. Sie ermitteln für ihren Einsatzplan den Zeitbedarf der Maßnahme und koordinieren die Termine. Während der Maßnahme(n) überprüfen Sie chronologisch die eingesetzten Monitoring-Stationen anhand von Dokumentationsunterlagen auf Beschädigungen und/oder Befall und treffen angemessene Entscheidungen zum weiteren Vorgehen und dokumentieren diese. Sie nehmen Kontakt zum Kunden auf, um über durchgeführte Maßnahmen, Erkenntnisse und Absicherungsbedarf zu informieren.

  • Mäuse, Wanderratten, Schaben (Systematik, Verhaltensmuster)
  • Wirkstoffköderwahl
  • Tierschutzgesetz, Lebensmittelhygieneverordnung
  • Köderstationen für Ratten und Mäuse (Wirkstoff- und Indikatorköder)
  • Indikatorfallen für Schaben (Lockstoffe)
  • Gefahrstoffverordnung

Akute Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Gesundheits- und Vorratsschutz planen und ausführen

Als Schädlingsbekämpfer/-in klären Sie mit dem Kunden den Ort des Auftretens, den Zeitpunkt und die erkennbaren Spuren des Befalls ab. Anhand der Angaben des Kunden sowie der eigenen Feststellungen bestimmen Sie die Schädlinge. Unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben ermitteln Sie die einzusetzenden Schädlingsbekämpfungsmittel sowie anzuwendenden Methoden. Die durchgeführten Maßnahmen werden dokumentiert und je nach Schädling werden Folgetermine vereinbart. Sie beraten Ihren Kunden über zu treffende Maßnahmen und informieren ihn anschließend umfassend. Abfallstoffe und -materialien werden umweltgerecht entsorgt.

  • Definition einer Akutmaßnahme
  • Schädlinge (Arten und Biologie)
  • Wirkstoffe
  • Mittelliste des Betriebes, Betriebsanweisungen
  • persönliche Sicherheitsausstattung, Anwenderschutz
  • Sicherheitsvorschriften, Berufsgenossenschaft
  • Mittelrückstandsreduzierung
  • Maschinen- und Geräteprüfung
  • Monitoring-Materialien zur Erfolgskontrolle

Akute Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Holzschutz entwickeln und umsetzen

Als Schädlingsbekämpfer/-in ermitteln Sie anhand aktueller nationaler/internationaler Normen durch Sichtkontrolle und/oder Kontrollschläge Befallsart und Befallsstärke des Holzschädlings und dokumentieren dieses durch Anfertigung von Handskizzen (gegebenenfalls 3D) und eines Befallsberichts. Sie planen durchzuführende Akutmaßnahmen auf der Grundlage ihrer Kenntnisse wie zum Beispiel über die Konstruktion eines Dachstuhls oder Fachwerkhauses. Zur Durchführung der Maßnahmen treffen Sie erforderliche Arbeitsvorbereitungen, richten die Baustelle ein und sichern diese ab. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Wirkungsweisen wählen Sie geeignete Holzschutzmittel und notwendige Maschinen und Geräte aus. Bei der Durchführung der Maßnahmen arbeiten Sie – soweit erforderlich – mit anderen Gewerken zusammen.

  • gesetzliche Vorgaben
  • Leistungsverzeichnis
  • Anatomie von Laub- und Nadelhölzern
  • Bestimmung und Lebensweise von Insekten und Pilzen
  • Bezeichnungen von verbauten Konstruktionshölzern
  • Maschinen- und Geräteprüfungen
  • Sicherheitsvorschriften
  • Volumen-, Oberflächenberechnungen (abgewickelte Holzoberfläche)
  • Konzentrationsberechnung

Akute Taubenabwehrmaßnahmen im Bautenschutz entwickeln und anwenden

Als Schädlingsbekämpfer/-in entwickeln Sie anhand des Befallsdrucks am zu behandelnden Objekt geeignete Abwehrmaßnahmen. Bei der Vorbereitung der Maßnahmen berücksichtigen Sie die Lebensweise der Tauben und orientieren sich an Vorgaben des Tierschutzgesetzes. Zur Durchführung der Maßnahmen richten sie Baustellen ein und sichern diese ab. In Abhängigkeit vom Fassadenaufbau treffen sie notwendige Arbeitsvorbereitungen und führen diese unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften aus.

  • Taubenarten
  • Vernetzungen
  • Abwehrspikes und Spanndrähte
  • Elektro-Abwehrsysteme
  • Repellents
  • Ultraschallsysteme für Gefiederkiele
  • Maschinen, Geräte, Werkzeuge
  • Materialkunde

Dauerhafte Maßnahmen im Gesundheits- und Vorratsschutz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen durchführen

Als Schädlingsbekämpfer/-in Sie planen anhand des Leistungsverzeichnisses den Einsatz von Monitoring-Systemen und -Materialien sowie Schädlingsbekämpfungsmitteln unter Beachtung der besonderen Anforderungen in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Dabei berücksichtigen Sie die Bedeutung von Schädlingen als Vektoren. Sie benutzen rechtlich vorgegebene Dokumentationen und persönliche Arbeitsunterlagen. Vor Beginn der Kontrolltätigkeiten nehmen Sie Kontakt zum Kunden auf, um sich über hygienische und gesundheitliche Besonderheiten zum Zeitpunkt der Maßnahmen zu informieren. Diese Informationen setzen Sie bei ihrer Arbeitsausführung um.

  • Definition Gemeinschaftseinrichtung
  • Monitoring-Materialien
  • Absicherung des Behandlungsobjektes
  • Desinfektionsmaßnahme
  • Anwenderschutz

Akute Maßnahmen zum Gesundheits- und Vorratsschutz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen ergreifen

Als Schädlingsbekämpfer/-in planen Sie nach der Feststellung von akutem Schädlingsbefall den Einsatz chemischer Bekämpfungsmittel und wenden geeignete Verfahren an. Dabei nutzen Sie Informations- und Kommunikationssysteme zur Informationsbeschaffung, werten Informationen aus und entscheiden sich für geeignete Verfahren. Bei Anwendung der Bekämpfungsmittel berücksichtigen Sie die Bestimmungen im Umgang mit Gefahrstoffen in einer Gemeinschaftseinrichtung.

  • Gefahrstoffverordnung (Gemeinschaftseinrichtung)
  • Schädlinge als Vektoren
  • Wirkstoffe
  • Gefahrstoffkataster des Betriebes, Betriebsanweisungen
  • persönliche Sicherheitsausstattung, Anwenderschutz
  • Sicherheitsvorschriften, Berufsgenossenschaft
  • Mittelrückstandsreduzierung
  • Monitoring-Materialien zur Erfolgskontrolle

Akute Maßnahmen zur Insektenabwehr im Gesundheits- und Vorratsschutz in einem Lebensmittel verarbeitenden Betrieb durchführen

Als Schädlingsbekämpfer/-in ermitteln Sie anhand von Monitoring- oder Kundenerkenntnissen Art und Stärke des Befalls von Insekten. Je nach Befallsstärke legen Sie entsprechende physikalische, biotechnische oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen fest und führen diese durch. Sie schaffen vor Ort Voraussetzungen für deren Einsatz und führen die Maßnahmen durch. Dabei berücksichtigen Sie betriebliche Gegebenheiten und die Lebensmittelhygieneverordnung.

  • Fliegenarten und deren Biologie
  • Schaben-/Ameisenarten und deren Biologie
  • Monitoring-Materialien zur Erfolgskontrolle

Akute Maßnahmen gegen Vorratsschädlinge in einem Lebensmittel produzierenden Betrieb durchführen

Als Schädlingsbekämpfer/-in ermitteln Sie anhand von Monitoring- oder Kundenerkenntnissen Art und Stärke des Befalls durch Vorratsschädlinge. Unter Berücksichtigung betrieblicher Gegebenheiten und des Pflanzenschutzgesetzes legen Sie, je nach Befallsstärke, entsprechende physikalische, biotechnische oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen fest und führen diese durch.

  • Lebensmittelmotten und deren Biologie
  • Vorratsschädigende Käfer und deren Biologie
  • Nagetiere (Hausratten und Mäuse)
  • Monitoring-Materialien zur Erfolgskontrolle

Großräumige Rattenbekämpfung entwickeln und umsetzen

Als Schädlingsbekämpfer/-in planen Sie anhand von Vorgaben der von Auftraggebern erstellten Leistungsverzeichnisse und unter Beachtung gesetzlicher Bestimmungen eine großräumige Rattenbekämpfung und führen diese durch. Dabei berücksichtigen Sie in landwirtschaftlichen Betrieben die Verhinderung oder Verschleppung von Krankheitserregern. Beim Oberflächeneinsatz an fließenden Gewässern, auf öffentlichen Grundstücken oder Spielplätzen berücksichtigen Sie bei der Ausbringung der Mittel die gesetzlichen Vorschriften. Sie führen die Maßnahmen unter Beachtung persönlicher Sicherheitsvorkehrungen durch.

  • Wanderratten
  • Art und Wirkungsweise des Bekämpfungsmittels
  • Antikoagulantien der ersten Generation
  • Resistenzen
  • Antikoagulantien der zweiten Generation als Resistenzbrecher
  • Kennzeichnung und Platzierung von Ködern
  • Pflanzenschutzgesetz

Akute Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Pflanzenschutz ergreifen

Als Schädlingsbekämpfer/-in informieren Sie sich anhand vorgefundener Schadbilder über Krankheitserreger und Schädlinge und bestimmen diese. Sie entwickeln unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben akute Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Pflanzenschutz und führen diese durch. Dabei beachten Sie Warnhinweise und Kennzeichnungen von Pflanzenschutzmitteln. Bei der Ausbringung der Pflanzenschutzmittel achten Sie insbesondere auf persönliche Schutzausrüstung und Sicherung.

  • Feuerbrand
  • echter und falscher Mehltau
  • Wurzelnematode
  • Schnecke
  • Spinnmilbe
  • Dickmaulrüssler, Birkenwanze, Springschwänze, Halmfliege
  • Wühlmaus, Kaninchen
  • Gerätekunde
  • Pflanzenschutzgesetz
  • Umweltschutz mit Blick auf Bienenschutz, Gewässerschutz, Fischgiftigkeit, Wartezeit

Integrierte Pflanzenschutzmaßnahmen anwenden

Als Schädlingsbekämpfer/-in verschaffen Sie sich einen Überblick über umweltgerechte Pflanzenschutzmaßnahmen. Hierbei beachten Sie gesetzliche Vorschriften zum integrierten Pflanzenschutz und planen zur Vorbeugung anbau- und kulturtechnische Maßnahmen. Bei Schädlingsbefall bestimmen Sie die wirtschaftliche Schadensschwelle. Gegebenenfalls wenden Sie entsprechende biologische, biotechnische, physikalische oder chemische Maßnahmen an.

  • Pflanzenschutzgesetz
  • Definition des integrierten Pflanzenschutzes
  • Gefahrstoffverordnung
  • Zulassungsbehörden, Pflanzenschutzdienste
  • Unkrautbekämpfungsmaßnahmen
  • Umweltschutz im Hinblick auf Bienenschutz, Gewässerschutz, Fischgiftigkeit, Wartezeit

Den detaillierten Rahmenplan zur Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/-in finden Sie hier.

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